Jenseits des Vergessens

Blog von Amanda Koch

Die Herbsttagundnachtgleiche als Schlüssel zur eigenen Balance

Sep 202019

Tag und Nacht sind zum zweiten Mal in diesem Sonnenjahr in Balance. Die Tagundnachtgleiche mit dem großen Sonnenuntergang des Jahres ist der Beginn des Herbstes und von nun an werden die Tage spürbar kürzer. Es ist zugleich die Zeit des großen Erntedankfestes. Mabon ist ein altes Dankfest für alles was die Natur (Mutter Erde) den Menschen über den Sommer hinweg geschenkt hat. Überlege dir an diesem besonderen Tag, wofür du alles dankbar in deinem Leben bist. Welchen Personen in deinem Leben möchtest du danken?

Dieser Schwellentag aber hat noch eine weitere Bedeutung: Die Kräfte der Natur gleichen sich aus und halten inne bevor wir uns Tag für Tag der dunklen Jahreszeit nähern. Mabon eignet sich, um deine innere Balance zu fördern, falls sie aus den Fugen geraten ist. Nimm dir Zeit und schaue was in deinem Leben eine zu dominante Rolle angenommen hat und reflektiere zugleich, was du vernachlässigt hast. Dann kannst du den Ausgleich wieder herstellen. 

Fragen, die dir helfen können
In welchen Bereichen mangelt es mir an Freude und Vergnügen? Was ist überflüssig und darf losgelassen werden? Was kann ich tun, um wieder in Harmonie zu leben? Sind Geben und Nehmen in Balance? Folge ich mehr der Stimme meines Herzens oder den Gedanken in meinem Kopf? Ruhe ich mich ebenso aus wie ich aktiv bin? Gehe ich zur Entspannung in die Stille ebenso wie ich aktiv in die Welt lausche?

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Meditation und Yoga
Stelle dich barfuß auf den Boden, am besten draußen auf die Erde oder aber auf deine Yogamatte. Stehe aufrecht. Die Beine sind hüftbreit auseinander, richte dein Becken und dann deine Wirbelsäule auf. Stehe ganz aufrecht und spüre die Füße und ihre Berührung mit dem Boden. Nimm bewusst deine Füße wahr … dann spüre deine komplette linke Körperseite, den linken Fuß, das linke Bein, die linke Hüfte und das Gesäß, den linken Teil deines Rumpfes, die linke Schulter und den Arm mit der Hand und den Fingern. Spüre deine linke Körperseite und werde dir des Atems durch das linke Nasenloch bewusst.
Spüre die Kühle der Mondenergie.
Bringe muskuläre Energie in deinen linken Fuß, das linke Bein und verlagere dein Gleichgewicht ein wenig nach links, sodass du das rechte Bein nun beugst und den Fuß auf die Innenseite des linken Unterschenkels ablegst. Stehe sicher. Bringe die Arme über die Seite mit dem Einatmen nach oben und lege die Handflächen aneinander. Atme bewusst und spüre in Vrkasana. Bleibe solange in der Asana, wie es dir gut tut.

Senke die Arme und stelle das rechte Bein wieder ab. Erde beide Füße erneut und wechsle dann die Aufmerksamkeit auf die rechte Körperseite, gehe gleichfalls von unten nach oben durch deine Körperteile und spüre die Atemluft durch dein rechtes Nasenloch fließen. Spüre die Wärme der Sonnenenergie. Und richte dich dann im Baum (Vrkasana) auf dem rechten Standbein aus. Spüre wieder solange in die Asana, wie es dir gut tut.

Erde dich danach wieder mit beiden Füßen und nimm die Balance mit in deinen Alltag. 

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In der Balance der Natur heilen

Sep 192019

In diesen Tagen unterstützt uns das Universum in der Heilung. Yin und Yang kommen in Balance, bevor die Energie des Yin für ein halbes Jahr überwiegen wird. Und das ist ein Geschenk.
Denn wir leben in einer Gesellschaft, in der das Yang permanent überwiegt: Wir vergleichen (Yang) uns, wir konkurrieren (Yang) untereinander, wir bewerten (Yang) permanent unser Leben, wir streben (Yang) danach, die oder der Beste (Yang) zu sein. Damit unterstützen wir das Grundgefühl, das wir alle getrennt (Yang) voneinander sind und dass wir permanent erschaffen (Yang) müssen, um uns beweisen (Yang) zu können und um Anerkennung (Yang) von außen zu bekommen.
Nur die Energie des Yin kann dieses Energiefeld wieder auflösen. Durch Yin geschieht Heilung. Yin verbindet und sucht das Miteinander. Daher lebe deine Emotionen (Yin) und nimm deine Schwächen (Yin) an, nur so kannst du dir gegenüber Mitgefühl (Yin) entwickeln und Liebe (Yin) mit dem Herzen begreifen anstatt mit dem Verstand (Yang).
Wir haben ein Bewusstsein (Yang) und ein Unterbewusstsein (Yin) beides ist wichtig, ebenso wie der Verstand (Yang) und unser Herz (Yin) und nur wenn wir unsere Gedanken (Yang) mit Liebe ummanteln, kann Heilung geschehen. Und dann heilst nicht nur du, sondern alle um dich herum und zugleich Mutter Erde.

Spüre die Wärme der Sonne und umarme die Kühle der Nacht.
Akzeptiere dein Denken und lebe deine Emotionen.
Zelebriere dein aktives Tun und genieße das Ruhen.
Strahle im Licht deiner Schöpferkraft und tauche in die Stille des Nichts.
Erschaffe dein Leben und ruhe im Sein.

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Kleine Übung: Erinnere dich an dein Fühlen
Wir haben verlernt im Alltag zu fühlen und der Intuition Gehör zu schenken. Halte in den vielfältigen Situationen deines Tages kurz inne und spüre den Atem in deinem Bauch, atme ruhig ein und wieder aus. Spüre deine Füße, deine Beine, deinen Rumpf … deinen ganzen Körper. Atme für ein paar Minuten ganz bewusst und nimm das Gefühl wahr, das dich bei deinem Tun oder Denken gerade begleitet.
Je häufiger du innehältst, desto mehr erwacht in dir wieder dein Bauchgefühl, denn du beachtest es. Nach ein paar Tagen, spätestens nach einem Mondzyklus, wirst du ganz automatisch deiner Intuition mehr vertrauen als deinem Verstand.

Die folgende kleine (unvollständige) Tabelle kann dir helfen, ein Gefühl zu bekommen, was Yin und was YangEnergie ist.

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Mondlicht im September

Sep 132019

Es naht der volle Mond des 9. Mondmonats und er macht es uns besonders leicht nach innen zu spüren und um Altes aufzuarbeiten.
Wenn du an den beiden Vollmondtagen nach draußen gehst, die laue Luft des herbstlichen Abends auf deiner Haut fühlst und dich im weichen Mondlicht badest, dann wird ganz leicht eine seelige Ruhe über dich kommen, die dir erlaubt liebevoll nach innen zu spüren und zu schauen. Oftmals ordnen sich dann von ganz allein deine Gedanken, Klarheit taucht auf und du fühlst, dass alles was du brauchst, wonach du dich sehnst, in dir ist. Du bist der Schöpfer deiner Gedanken, deiner Emotionen, deines Tages, und deiner Träume. Du kreierst dir dein Leben.

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Genieße die volle Mondin in ihrer ganzen SeptemberEnergie. 

 

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September. Zeit der Balance

Sep 102019

Nach der Fülle des Sommers verschenkt die Natur großzügig ihre Früchte. Die Jahreszeit wandelt sich und es beginnt der Herbst. Zeit, um dem Leben gegenüber dankbar zu sein. Wenn du dankbar bist, verändert das dein Sein: du bist dir bewusst, dass nichts im Leben selbstverständlich ist. Dankbar zu sein, bringt dich ins Gewahrsein. Dankbarkeit verändert dein Leben, deine Beziehung zum Leben. Es gibt jeden Tag etwas, wofür du aus ganzem Herzen dankbar sein kannst. Denn Dankbarkeit ist in dir. Sie gehört zu dir. Du brauchst ihr nur Ausdruck zu verleihen. Wenn du dir jeden Tag bewusst wirst, wofür du dankbar bist, wird dein Herz sich nicht nur öffnen. Du wirst auch deinen Weg finden. Den Weg, der dich sicher durch dein Leben trägt.

Ritual
Du kannst jeden Tag in Dankbarkeit beginnen, indem du vor dem Aufstehen kurz innehältst und spürst, wofür du dankbar bist. Bewusster wirst du dir selbst, wenn du all das aufschreibst und dabei tief in deinem Herzen fühlst, dass es nicht nur Worte sind, sondern ein wahres Gefühl von Dankbarkeit. Du kannst dieses Ritual auch abends vor dem Schlafen durchführen oder dir zweimal bewusst werden lassen, wofür du an dem Tag dankbar bist.

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Balance. Die energetische Qualität des 9. Mondmonats ist vom Gleichgewicht der Kräfte bestimmt, denn Licht und Dunkelheit halten sich zur Herbsttagundnachtgleiche die Waage bevor die Dunkelheit mit ihrer Ruhe und Stille siegen wird. Der Monat schenkt uns Raum in unser eigenes Gleichgewicht der Kräfte zu spüren. Du kannst dich fragen: Sind Geben und Nehmen in Balance? Kann ich nach einer aktiven Zeit auch wieder entspannen? Der September ist der Monat in dem sich die Energie wandelt und das spüren wir ganz unterschiedlich, je nachdem wie wir selbst in Balance sind. Ein Ungleichgewicht der Kräfte zieht Krankheit nach sich, denn Wohlbefinden und Erfolg und das Fließen der Lebenskraft sind nur dann möglich, wenn durch Heilung ein Zuviel oder Zuwenig ausgeglichen wird.