Jenseits des Vergessens

Blog von Amanda Koch

Die Wiedergeburt des Lichtes. Yule

Dez 212019

Heute bricht die längste und dunkelste Nacht des Sonnenjahres an und in diese Dunkelheit kannst du nun all das hineinlegen, was nicht länger bei dir bleiben braucht. Reflektiere heute noch einmal die letzten Wochen und werde dir bewusst, was sich durch die Zeit alles verändert hat … das Element Feuer wirkte die Tage in seiner Kraft noch einmal sehr intensiv und auch die Mondin unterstützte uns beim Loslassen, von all dem was uns noch behinderte, vollkommen in unser Licht zu treten.
Nun steht die längste Nacht bevor. Wie wunderbar. Schreibe mit der Dämmerung alles auf ein Blatt Papier, von dem fühlst, was wirklich gehen darf: angefangen bei Gedankenmustern, die dich noch immer begrenzen, alten Glaubenssätzen oder Überzeugungen, die dich nicht wachsen lassen, bis hin zu körperlichen Anspannungen und Verspannungen oder Schmerzen, und werde dir bewusst, dass deine Ansichten deine Wirklichkeit erschaffen. Nur du kannst es verändern.
Dann übergib das beschriebene Blatt dem Feuer. Wir in unserer Familie machen draußen ein kleines Feuer. Du kannst es aber auch gern in einer Feuerschale verbrennen. Es gibt da kein richtig oder falsch.

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Werde Dir vor dem Schlafen bewusst, dass du in den letzten Wochen und auch noch einmal in der Nacht, alles getan hast, was dein inneres Licht nun erstrahlen lässt. Morgen um 5.19 Uhr ist die Sonnenwende und nicht nur in der Natur wird das Licht aus der Dunkelheit heraus neu geboren. Auch du erlebst die Widergeburt deines Lichtes und diese magische Zeit kannst du für eine Meditation nutzen: Visualisiere dein inneres Licht. Stelle dir vor, wie deine innere Sonne in deinem Bauchraum mit jedem Atemzug heller zu strahlen beginnt. Fühle einfach was es braucht. Was dein Körper braucht und was du brauchst.
Fortan wird sich nun dein Wirken mit Hilfe des Erdelementes in der Welt manifestieren. Mit den länger werdenden Tagen wird es allmählich mehr seinen Ausdruck in der Welt finden. Die Magie der Rauhnächte, die nun folgen, unterstützen dich für die nächsten 12 magischen heiligen Nächte auf besondere Weise.

 

 

Entdecke die Magie des Feuers bevor das Licht neu geboren wird

Dez 142019

Die volle Mondin nimmt bereits ab und unterstützte uns die Tage im Loslassen. Nun steht die magische Zeit vor der Wintersonnenwende symbolisch nicht länger für das Element Wasser sondern für das Element Feuer. Charakteristisch für das Feuer ist seine aktive Energie, die stark nach außen strebt. Sie ist vergleichbar mit dem Hochsommer, wenn wir das hellste Licht und größte Wärme genießen. Diese aktive (Yang)Energie entspricht der des Herzens. Immer wenn wir uns freuen, lachen oder glücklich sind, öffnet sich unser Herz und unser Körper wird erfüllt mit dieser Schwingung. Mit dieser Energie gehen wir aktiv in die Handlung.

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Dein neues Gedankenmuster oder das Gefühl, das du in der letzten Woche aufrecht gehalten hast – bestimmen nun dein Tun und deine Handlungen im Alltag. Nutze die Magie des Feuers, um dein inneres Licht durch dein Tun erstrahlen zu lassen. Dein Tun stimmt mit deinen innersten ehrlichen Gedanken und Emotionen überein und du wirst erfahren, dass du der Schöpfer deines Lebens bist. Gestalte das Wunder das du bist, aktiv mit und lasse dein Licht erstrahlen. Einen wundervollen dritten Advent.

Die magischste Dunkle Zeit beginnt

Dez 012019

Ab heute sind es noch 21 Tage bis das Licht neu geboren wird und die Rauhnächte beginnen. Der heutige Tag steht zugleich symbolisch für das Element Luft. Dieses wundervolle Element steht für Flüchtigkeit. Es ist nicht sichtbar oder greifbar und wird damit zum Sinnbild für unsere Träume, unseren tiefen Sehnsüchte und unsere Fantasie, damit unser Licht auf neue Weise wiedergeboren werden wird. Das Element Luft steht auch für das intuitive Wissen, das tief aus unserem reinen Bewusstsein kommt, und für alle Ideen, die aus unserer Seelenkraft nach Verwirklichung in der äußeren Welt (der physischen Welt) stehen.

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Du kannst eine Meditation nutzen, um dich auf deine eigene Wiedergeburt des Lichtes vorzubereiten: Setze dich bequem hin, entweder auf einen Stuhl, stelle dabei die Füße auf den Boden und richte deine Wirbelsäule entspannt auf bis dein Rücken gerade ist, oder gern auch im kreuzbeinigen Sitz (oder im Lotussitz). Erde dich zuerst, verbinde dich über dein Wurzelchakra mit Mutter Erde und lasse lange energetische Wurzeln nach unten wachsen. Öffne dann dein Herz und lasse die Energie über deine unteren Chakren nach oben zu deinem Herzen aufsteigen. Werde im Herzraum immer weiter und größer und genieße den nährenden liebenden Raum, zu dem du wirst. Dann stelle einfach nur Fragen: Wonach sehne ich mich tief in meinem Inneren? Was möchte ich in meinem Leben verändern? Was möchte neu geboren werden? Wo braucht es Heilung? Was möchte ich noch in meinem Leben erschaffen? Gibt es etwas, das ich der Welt schenken möchte?

Spüre nach innen und lausche dem sanften Flüstern, das aus deinem Herzen kommt (nicht aus dem Verstand). Verweile solange in dem Wahrnehmen und Sein, wie es dir möglich ist. Auch kannst du ganz andere Fragen stellen, die die dir am Herzen liegen und die deinen sind. Löse dich von dem Gedanken sofort eine Antwort bekommen zu müssen. Es kann einige Zeit dauern. Die Zeit hast du, denn dir stehen 21 Tage zur Verfügung und bis zum nächsten Sonntag, der symbolisch für das Wasser steht, wirst du es wissen. Vertraue darauf.
Ich wünsche dir einen wundervollen ersten Sonntag und wundervolle 21 Tage in denen dein Licht neu geboren wird.

Altes Wissen für eine neue Zeit. Imbolc und der zweite Vollmond

Jan 292018

Im Rhythmus der Jahreszeiten folgt auf den Winter der Frühling. Der zweite Vollmond, der Schneemond des Jahres, lässt uns an das (zur Wintersonnwende) neugeborene Licht immer mehr erinnern. Denn die Erde feiert im Verborgenen das Erneuerungsfest. In alten Zeiten wurde im Norden mit dem zweiten Vollmond Imbolc, das Lichtfest, gefeiert. Die Tage werden auf der Nordhalbkugel spürbar länger und ist man aufmerksam, hört man die Vögel bereits morgens deutlicher singen, die Knospen an den Bäumen werden praller, die Haselnuss steht in voller Blüte … das sind nur die ersten Boten der neuen Frühlingszeit. Denn noch ist vieles verborgen.
In diesem Jahr fällt der zweite Vollmond noch einmal in den Januar und damit ist er zugleich ein Blue Moon - das heißt, ihm wird eine magische Aura nachgesagt, die sehr stark wirken und tiefe Veränderungen im Bewusstsein bewirken kann.

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Du kannst die kraftvolle Energie, die noch verborgen in der Erde schlummert, dennoch für dich nutzen, indem du diese Tage viel nach draußen gehst und achtsam beobachtest. Gehe achtsam spazieren, spüre Mutter Erde unter deinen Füßen, schaue dich um und fühle ohne dabei zu denken oder dich in deinen Alltaggedanken zu verlieren.
Atme bewusst die Luft, spüre wie sich das Einatmen und Ausatmen im Gehen anfühlt. Wenn du abends spazieren gehst, dann genieße das Licht des Vollmondes und spüre in dich hinein, während das Mondlicht dich berührt. Der Mond verkörpert die Yin-Energie der Erde und wird dir helfen zur Ruhe zu kommen, innerlich still zu werden, um dich frei zu fühlen.
Wenn du Yoga praktizierst, kannst du besonders im YinYoga achtsam in das Spüren deines Körpers sinken, nimm dich an, wie du bist, in liebevoller Achtsamkeit, sanft und dich selbst akzeptierend. Versuche nicht mehr zu wollen, als dich dein Streben vielleicht glauben lässt. Nimm dich an, wie du bist und komme mit jedem Atemzug mehr ins Fühlen. Atme bewusst. Beobachte jeden Ein- und jeden Ausatem und nimm wahr, was sich verändert. Ohne zu werten und ohne es zu benennen.
Wenn es dir möglich ist, mache Yoga in den Tagen vor einem Fenster, von dem aus du den Mond sehen kannst. Nimm sein Licht wahr und vielleicht seine Korona.
Spüre die Kraft der Natur. Des Mondes. Sie fließt auch in dir.
Nimm dir Zeit für dich. Meditiere ebenfalls im Mondlicht oder bei Kerzenschein in einem Raum, in dem du dich geborgen fühlst. Nimm dir Zeit für deine tiefsten Wünsche und deine Sehnsüchte. Sie erzählen dir davon, was nach Veränderung ruft. In der Meditation kannst du Klarheit darüber gewinnen, was wirklich wichtig für dich ist. Tauche ein in deine innere Stille. In deine Kraft und dem Fluss deines Lebens. Mit der Kraft des Frühlings, die eine Neugeburt allen Lebens aus Mutter Erde ist, kannst du auch Veränderung in dein Leben bringen.


Ich wünsche dir eine wundervolle Zeit. Licht & Liebe


Die Vollmondzeit dauert insgesamt drei Tage. Der Tag davor, der Vollmondtag im Kalender und auch der danach. Für diesen Schneemond sind das die Tage und Nächte des: 30.01. 31.01. und 01.02.2018.

 

Foto: Pixabay

 

Rauhnächte

Dez 242017

Die nun folgenden Rauhnächte (vom 24/25 Dezember bis 5/6 Januar) tragen viel Magie und Wunderbares in sich. Es sind Tage und Nächte zwischen den Zeiten, denn sie sind die Differenz zwischen dem Sonnenjahr und dem Mondjahr.
Du kannst all das Geheimnisvolle in der Natur beobachten und in dir selbst. Es ist eine wunderbare Zeit für Meditation und die noch verbleibenden dunklen Nächte helfen uns in die Stille zu gehen, um all das zu reflektieren, was uns ausmacht.
Es gibt viele Rituale, die du in den Rauhnächten tun kannst, auch kannst du den weiblichen Archetypen in Meditationen begegnen. Du kannst diese Zeiten aber auch einfach spüren und im Fluss deiner Lebensenergien fließen, deine Träume aufschreiben, Tagebuch führen, um dir deiner Gedanken bewusst zu werden. Altes kann in den Zeiten losgelassen werden, damit sich Neues manifestieren kann.
Spüre in die Kraft deiner Seele. Du bist ein Kind von Himmel und Erde. Du bist ein Kind des Lichtes und der Liebe … spüre in zu deinem Herzen, öffne dich für die Liebe und sei bereit Liebe zu geben.

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Für mich ist diese Zeit schon immer eine der wichtigsten des Jahres. Mein Urgroßmutter riet mir auf meine Träume zu achten und liebevoll zu mir selbst zu sein und zu anderen. Bleibe immer in der Kraft deines Herzens und in der Liebe … und beobachte … dich selbst … und die anderen. 

Heute weiß ich, dass in dieser Achtsamkeit der größte Zauber des Lebens liegt. In der Liebe bleiben und dem Fluss des Lebens folgen. Eins der größten Geheimnisse des Lebens.